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Philistersenior

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Der Philistersenior ist der Vorsitzende des Altherrenvereins. Er vertritt diesen und den gesammten Verein nach innen und außen. Er muss A-Philister der Korporation sein. Er leitet den AHC und hält Kontakt zum Vorstand des Aktivenvereins, sowie dem des Hausvereins und der Gesellschaft Markomannenhaus e.V.. Ferner obliegt ihm die Prüfung der Mitgliederliste.

Philisterseniores der Markomannia

Heinrich Hemme 1905 - 1919

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Der erste Philistersenior der Markomannia war der Vikar und spätere Pfarrer Heinrich Hemme, der den Aufbau des Vereines als erster Vorsitzender mit großem Einsatz betrieben hat und 1919 zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde.

Wilhelm Drolshagen 1919 - 1931

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Auf Heinrich Hemme folgte der Rechtsanwalt und Notar Wilhelm Drolshagen, der die Korporation mit viel Umsicht durch Weimarer und NS-Zeit führte. Durch geschicktes Taktieren verhinderte er es, dass die Enteignung des Grundstückes und Gebäudes Kampstraße 10 vollzogen werden konnte. Nur so konnten wir nach Kriegsende das Haus zurückerhalten.

Dr. Franz Dietrich 1931 - 1937

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Von 1931 bis 1937 führte Bb Studienrat Dr. Franz Dietrich die Korporation. Zuvor hatte er 21 Jahre als Kassierer unermüdlich die Finanzen des Vereines in seinen Händen. In seine Amtszeit fällt die Zusammenlegung mit der Tuiskonia, welche entsprechend den Anordnungen der damaligen Machthaber erfolgt war.

Bernhard Salzmann 1952 -1959

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In der Nachkriegszeit verdient Erwähnung unser Bb Dr. Bernhard Salzmann. Direkt im Jahre 1945 als Landeshauptmann von den Briten eingesetzt, ist ihm der Wiederaufbau des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe zu verdanken. In zahlreichen Ehrenämtern war er aktiv, u.a. als Präsident des westfälischen Roten Kreuzes. Als Philistersenior hat er die Restituierung der Korporation nach dem 2. Weltkrieg massgeblich beeinflusst, als Vorsitzender des Hausbauvereines wurde das Markomannenhaus in seiner Verantwortung wiederhergestellt.

Wilhelm Huntgeburth 1959 - 1962

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Es folgte ihm im Amte Bb Wilhelm Huntgeburth. Seit 1952 hatte er als stellvertretender Altherrenvereinsvorsitzender wichtige Weichenstellungen in der Nachkriegszeit mitgetragen und umgesetzt. Von 1959 bis 1962 übernahm er selbst das Amt des Philisterseniors. Für seine großen Verdienste wurde er anschließend zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Heinrich Austermann 1963 - 1976

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Unvergessen ist unser Bb Heinrich Austermann, der von Oktober 1952 an insgesamt 21 Jahre als Oberstadtdirektor von Münster tätig war. Der Wiederaufbau der im Krieg stark zerstörten Stadt Münster und der Weg zu einer modernen Großstadt darf getrost als sein Lebenswerk bezeichnet werden. Darüber hinaus schuf er den Verein „Lebenshilfe für geistig Behinderte e.V." und widmete dieser Aufgabe viel Zeit. In der Markomannia hat er von 1962 bis 1976 mit großem Einsatz und großer Freude das Amt des Philisterseniors bekleidet.

Dr. Viktor Egen 1976 - 1994

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Bis 1994 leitete Dr. Viktor Egen den Altherrenverein. Neben seiner Allgemeinpraxis war er in ungezählten Ämtern in der Berufs- und Standespolitik tätig. Dennoch fand er immer wieder die Zeit für seine Markomannia, für die er in den 50er Jahren als Wiedergründungssenior, später als Vorortspräsident, d.h. Bundesvorsitzender des Aktivenbundes des KV, im Vorstand des Altherrenbundes des KV, und zuletzt als Philistersenior Verantwortung übernahm und die Korporation in wechselvoller Zeit stets auf Kurs hielt.

Karl-Eberhard Zangerl 1994 -1998

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Schliesslich sei Bb Karl-Eberhard Zangerl genannt, der zunächst als Kassierer, von 1994 bis 1998 als Philistersenior das Ruder unserer Markomannia übernommen und neue Impulse in das Korporationsleben eingebracht hat. In die Amtszeit von Bb Zangerl fiel 1995 die Vertreterversammlung des KV in Münster, sowie die große Renovierung der Mitteletage und des Treppenhauses im Markomannenhaus 1996.

Dr. Bernhard Egen seit 1998

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Dr. Bernhard Egen stellte nicht nur als zweiter Markomanne den Vorortspräsidenten des KV, sondern ist auch seit 1998, wie schon sein Vater Viktor Egen vor ihm, Philistersenior des Vereins. In seine Amtszeit fällt unter anderem das 100. Stiftungsfest und der Zusammenschluss mit dem Altherrenverein der Tuiskonia-Monasteria.